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Feuerwehr Höfen/Enz

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Bundesweiter Rauchmeldertag am 13. März 2009 Drucken
Dienstag, den 10. März 2009 um 13:20 Uhr

Innenminister Heribert Rech: „Das einfache Hilfsmittel kann zum effizienten Lebensretter werden“
„Ein Rauchmelder bedeutet ein Mehr an Sicherheit. Jedes installierte Gerät ist ein Beleg für das Verantwortungsbewusstsein sich und anderen gegenüber.

Der Aktionstag am kommenden Freitag (13. März 2009) soll die Menschen für die Gefahren von Wohnungsbränden sensibilisieren und
dazu ermuntern, die kleinen Lebensretter zu Hause einzubauen. Dabei setzt die Landesregierung auf die Vernunft der Menschen und nicht auf
gesetzliche Vorgaben.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Montag, 9. März 2009, in Stuttgart. Feuerwehren und die Kampagne „Rauchmelder
retten Leben“ würden seit einigen Jahren mit einem Aktionstag für dieses effiziente und doch so einfache Hilfsmittel werben. In diesem Jahr
stehe der Rauchmeldertag unter dem Motto „Das Glück zieht bei Ihnen ein“.

Die meisten Brandtoten gäbe es in den Nachtstunden, wenn die Menschen im Schlaf den gefährlichen Brandrauch nicht wahrnehmen würden.
Ein Rauchmelder erkenne die Gefahr frühzeitig und warne die Bewohner rechtzeitig durch einen lauten Signalton. Der Zeitfaktor sei besonders
wichtig, da schon drei Atemzüge mit Brandrauch tödlich sein könnten. Jedes ahr würden in Deutschland mehr als 600 Menschen an den Folgen
eines Brandes sterben. In Baden-Württemberg seien es zwischen 50 und 60 Personen. Wenngleich das Land damit bezogen auf die Bevölkerungszahl
bundesweit zu den Ländern mit den wenigsten Brandtoten gehöre, sei dies kein Grund zur Entwarnung. „Jeder Brandtote ist einer zu viel.
Ein Rauchmelder kann zum echten Lebensretter werden, denn gerade der tödliche Brandrauch ist bei einem Feuer die größte Gefahr“, so Rech.
Deshalb sei der Aktionstag so wichtig, um das Bewusstsein der Menschen gegenüber den kleinen Geräten zu schärfen.

Zusatzinformationen
Statistisch sterben in Deutschland täglich zwei Menschen durch Brände, die meisten davon durch eine Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer
werden nachts im Schlaf überrascht. Im Jahr 2007 sind in Baden-Württemberg 64 Menschen bei Bränden ums Leben gekommen. Die Zahlen
für das Jahr 2008 liegen noch nicht vor. Nach einer statistischen Untersuchung ist Baden-Württemberg im Schnitt der Jahre 2000 bis 2004
das Bundesland mit den wenigsten Brandtoten (5 pro 1 Million Einwohner). Andere Bundesländer liegen teilweise doppelt so hoch.

Baden-Württemberg im weltweiten Vergleich:
USA 19 Brandtote je 1 Million Einwohner und Jahr
Schweden 13 Brandtote je 1 Million Einwohner und Jahr
England 13 Brandtote je 1 Million Einwohner und Jahr
Deutschland 10 Brandtote je 1 Million Einwohner und Jahr
Baden-Württemberg 5 Brandtote je 1 Million Einwohner und Jahr
Schweiz 5 Brandtote je 1 Million Einwohner und Jahr

 

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